Kassandra´s ..irreale Welt: Schlagzeilen
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Donnerstag, 10. Juli 2008

Donnerstag, 11. Oktober 2007

Hoffen oder Bangen??

Nobelpreis Medizin geht an die Genforschung.

Die Wissenschaftler Mario Capecchi, Martin Evans und Oliver Smithies erhalten den Nobelpreis für Medizin. Sie schalteten bei Versuchsmäusen gezielt die Mäusegene aus um sogenannte Knock-Out-Mäuse für Volkskrankheiten wie Bluthochdruck, Diabetes und weiteres zu kreieren.

Zitat "Karolinska- Institut:
"Die Amerikaner M. R. Capecchi und O. Smithies sowie der Brite M J. Evans entwickelten somit eine Technik, die von der Grundlagenforschung bis zur Entwicklung neuer Therapien genutzt wird"
Der diesjährige Nobelpreis ist mit 1,1 Millionen Euro dotiert.
Wir verstehen Mechanismen hinter vielen Krankheiten viel besser. Dies ist ohne Zweifel einer der am meisten verdienten Preise!
Zitat: Erna Möller/ Präsidentin der Nobelversammlung

Capecchi und Smithies versuchten zu beweisen das, wenn man defekte Genfragmente direkt in die Zellen injiziert, gesunde Gene verändert werden können.
Dies glückte aber nur an einzelnen Zellen. . Evans fand heraus, wie sich mit Hilfe embryonaler Stammzellen neue Gene in Mäuse schleusen lassen. Durch Kombination dieser Methoden war es möglich, genveränderte Mäuse zu schaffen. Die nun an Erbkrankheiten der Menschen litten. Krankheiten, wie Diabetes, Bluthochdruck, Mukoviszidose oder Thalassämie. Inzwischen gibt es viele Tausend solcher Knock-Out-Mäuse.

Damit war es erstmals möglich, zielgerichtet im Genom eines Säugers ganz spezifisch Gene auszuschalten!
sagte der Präsident der Max-Planck-Gesellschaft, Peter Gruss

Nils Brose, Direktor des Max-Planck-Instituts für Experimentelle Medizin in Göttingen äußert sich wie folgt:" Die Technik hat die Forschung revolutioniert. Dank der Arbeit,der drei Forscher lässt sich gezielt untersuchen, welche Funktion das jeweils ausgeschaltete Gen hat.
Einen Schritt weiter ging der Forscher Klaus Rajewsky. Er entwickelte eine Technik, mit der die Gene in einzelnen Organen stumm geschaltet werden können - damit ließen sich Krankheiten wie Krebs nachbauen, bei den ein Gen nicht von Geburt an, sondern erst später verändert ist.

Die feierliche Überreichung findet traditionsgemäß am 10. Dezember statt, dem Todestag des Preisstifters Alfred Nobel.

Sonntag, 7. Oktober 2007

Kinder zeugen ohne Vater..??




Japanische Forscher haben eine Maus ohne Vater geschaffen. Das Mäuseweibchen "Kaguya" ist weltweit das erste Säugetier, das durch eine Art Jungfernzeugung entstand. Es ging aus einer zusammengesetzten Eizelle hervor, die das Erbgut von zwei weiblichen Mäusen in sich trug.
Den Forschern um den japanischen Wissenschaftler Tomohiro Kono von der "Tokyo University of Agriculture" gelang damit etwas, was bisher bei Säugetieren als praktisch unmöglich galt. Kaguya sei zu einer gesunden erwachsenen Maus herangewachsen, die sich bereits ganz normal fortgepflanzt habe, schreibt das Team im britischen Fachjournal "Nature" (Bd. 428, S. 860). Einige Insekten und Reptilien können sich durch Jungfernzeugung fortpflanzen.

Dabei enthält das unbefruchtete Ei zwei Sets der Chromosomen und beginnt sich zu entwickeln, als wäre es befruchtet worden. Bei Säugetieren konnte bislang zwar unbefruchteten Eizellen zum Leben verholfen werden, doch entwickelten sich die daraus entstandenen Embryonen nicht weiter. Die Japaner kombinierten die Erbgutträger der Eizellen von einer einer neugeborenen und einer erwachsenen Maus.
Zusätzlich zerstörten sie ein Schlüsselgen und beeinflussten so das weitere Ablesen zahlreicher Gene. Dieses Gen legt normalerweise fest, ob beim Kind bestimmte Gene des Vaters oder der Mutter aktiviert werden. Damit haben die Wissenschaftler grundlegende Steuerungsmechanismen bei der frühsten Embryonalentwicklung erforscht.

Quelle: 3sat.online

und weiter in der "Zeit/Wissen" zu lesen......

Es war kein Spermium im Spiel, nicht ein einziges Stückchen männliches Erbgut, geschweige denn ein Vater - und doch ist aus Kaguya eine ganz anständige Maus geworden. Sie hat sogar Nachkommen geboren, gezeugt auf natürlichem Wege. Sie selbst aber kam regelwidrig zur Welt. Parthenogenese - Jungfernzeugung - nennen die Forscher ein in der Natur verbreitetes Verfahren, das ohne geschlechtliche Fortpflanzung zu Nachkommen führt. Pflanzen tun es, manche Tiere tun es. Säugetiere aber kamen bisher ohne Mutter und Vater nicht aus.

Geglückt ist die widernatürliche Zeugung in den Labors eines japanisch-koreanischen Forscherteams - nach einer Reihe genetischer Eingriffe, mit gewaltigem Aufwand und umstrittenem Ergebnis. Kaguya hat keinen Vater, aber gleich vier Mütter: Mausmutter eins spendete die Eihülle, die Verpackung für den künftigen Embryo. Von zwei weiteren Weibchen stammten Eizellkerne, die von den Forschern in die Hülle injiziert wurden. Das Ergebnis: eine künstliche Eizelle mit der bei Säugetieren üblichen doppelten Chromosomenausstattung - allerdings ausschließlich weiblicher Provenienz. So was geht in der Natur nie gut.

Einfach war es im Labor auch nicht. Das Wissenschaftlerteam von Tomohiro Kono brauchte 598 solcher Versuche, um 457 intakte Eizellen herzustellen. 371 Embryonen wurden scheinschwangeren Leihmüttern (darunter Mutter vier) in die Gebärmutter übertragen. Per Kaiserschnitt holten die Forscher nach knapp 20 Tagen 28 Föten ans Tageslicht, von denen zehn zunächst lebend geborgen werden konnten. Acht von ihnen starben innerhalb von 15 Minuten. Nur zwei konnten die Forscher erfolgreich aufziehen. Ein Tier opferten sie für genetische Studien. Kaguya aber durfte Mutterfreuden erleben.

Haben die Forscher nun eine weitere Barriere der Natur bezwungen?

"Männer, aufgepasst. Werdet ihr nicht mehr gebraucht?"..... wirbt Nature für den angeblichen Durchbruch bei der Jungfernzeugung. In der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins berichtet das Team über seine Forschertat unter der Überschrift Geburt parthenogenetischer Mäuse ... Es ist das P-Wort - Parthenogenese -, das Davor Solter erbeben lässt. Solter, weltweit anerkannter Experte für Mausembryologie und Entwicklungsgenetik und ohnehin ein Freund klarer Worte, wird da richtig dienstlich. "Nature hätte nie zulassen dürfen, dass dieses Wort in dem Artikel auftaucht. Das hat mit Parthenogenese nichts zu tun", schimpft der Forscher vom Freiburger Max-Planck-Institut für Immunbiologie ins Telefon. "Seit Tagen erkläre ich den Reportern immer wieder dasselbe. Vielleicht sollte ich ein Tonband verschicken!" Dann aber startet er doch geduldig eine viertelstündige Tour de Force durch die Fortpflanzungsgenetik der Maus, an deren Ende man den Grund seiner Empörung ungefähr zu verstehen glaubt.

Quelle: Die Zeit/ Wissen


wenn ich mir das alles so verinnerliche, werde ich schon nachdenklich...............

Donnerstag, 27. September 2007

Uhu frisst Fuchs.....

Stiftung Warentest: Schlechte Noten für Schulbücher!!

das war die Schlagzeile des Tages.. ich habe mich königlich amüsiert

Viel zu kompliziert, viel zu viel Fehler: Deutsche Schulbücher sind bei der Stiftung Warentest glatt durchgefallen. Bei Biologie-Büchern fanden die Tester auf jeder fünften Seite einen Fehler. Und auch in Geschichtsbüchern pauken Schüler falsche Daten.

Unter anderem sei in einer Darstellung der Nahrungspyramide der Uhu über den Fuchs gestellt worden - was bedeuten würde, dass die Vögel Füchse fressen.

näheres hier bei -->> heute.de

Montag, 10. September 2007

Montag, 25. Juni 2007

Google Mail

23. Juni 2007, 16:47 Uhr

"Notfalls schalten wir Google Mail ab"

Der Internet-Dienstleister Google hat mit der Schließung seines deutschen Onlinedienstes Google Mail für den Fall gedroht, dass die Bundesregierung ihre Gesetzesinitiative zur Überwachung des Telekommunikations- und Internetverkehrs nicht aufgibt. Die Pläne seien ein schwerwiegender Schlag gegen die Privatsphäre.

"Im Notfall schalten wir Google Mail in Deutschland wieder ab", sagte Peter Fleischer, der bei Google für den Schutz von Nutzerdaten zuständig ist, der "Wirtschaftswoche". Er kritisierte, das Bundesjustizministerium wolle nicht nur Internet-Provider, sondern auch die Anbieter von E-Mail-Diensten verpflichten, Kundendaten so zu erheben, dass die Nutzer identifizierbar seien.

Das geplante Gesetz verstoße gegen Googles Grundsatz, auch anonyme E-Mail- Konten anzubieten. Diese Konten würden weltweit von Menschen genutzt, um sich unter anderem vor staatlicher Repression zu schützen.

Viele Anwender rund um den Globus nutzten diese Anonymität, um sich vor Spam oder auch vor staatlicher Repression zu schützen, sagte Fleischer. "Wenn die Web-Gemeinde uns nicht mehr glaubt, dass wir mit ihren Daten sorgsam umgehen, sind wir ganz schnell weg vom Fenster."

Allerdings hoffe Google noch darauf, dass die Bundesregierung einlenkt. "Denn eine rein deutsche Kontrolle der E-Mail-Konten würde weltweit nichts bringen. Dann weichen Anwender eben auf E-Mail-Adressen im Ausland aus", sagte Fleischer.

Dienstag, 13. März 2007

Heuchellehrgang... Kapitel 1

Ich finde wir leben in einer seltsamen Zeit....

Goethe sagte einmal sehr treffend in etwa sinngemäß

*Für den denkenden Menschen ist das Leben eine Komödie,
für den fühlenden eine Tragödie*

und so kann ich folgende Artikel nur mit einem Lachen lesen...

Rauchverbot bei der Deutschen Bahn... aber saufen ist erlaubt!!!???

... oder, wie will man den Jugendlichen denn das Saufen beibringen, das klappt doch mit den Drogen auch nicht *lächelt sehr sarkastisch*

Da gehen die Politiker daher, verbieten an fast allen öffentlichen Plätzen das Rauchen.... aaber wenns an die eigene Haut geht, reden sie von Selbstbestimmung??!

No Smoking!

Qualmverbot im Bundestag - viel Rauch um nichts?
Parteien streiten, ob in den Büros der Abgeordneten noch gepafft werden darf / Politikern drohen Bußgelder

BERLIN (dpa). Der Bundestag ist trotz der ehrgeizigen Pläne der Parlamentsspitze für ein strenges Rauchverbot auch in Abgeordnetenbüros noch zerstritten. Die Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Fraktion, Petra Ernstberger, warnte vor einer Radikallösung: "Es gibt auch vernünftige Raucher, mit denen man reden kann."


Rauchverbot: Discos trifft's besonders hart

Betreiber von Tanzlokalen ärgern sich über Ausnahmeregelungen für andere Gastronomiebereiche

Eggenfelden (por). Für Diskotheken sollen beim Rauchverbot die strengsten Regeln gelten. Das sehen die Eckpunkte zum Nichtraucherschutzgesetz vor, auf die sich vergangene Woche das bayerische Kabinett verständigt hat. Das stößt auf Unverständnis bei den ansässigen Betreibern von Tanzlokalen.
Gaststätten sollen zwar grundsätzlich auch rauchfrei werden, in abgeschlossenen Räumen soll das Qualmen dort aber weiterhin erlaubt bleiben. Bierzelte können sogar komplett als Raucherzelte deklariert werden. Keine Ausnahmen sind für Discotheken vorgesehen: Dort will die Regierung Zigaretten im Interesse des Jugendschutzes ausnahmslos verbieten. Geplant ist, dass die Regelungen spätestens Anfang 2008 in Kraft treten.
Die Discobetreiber der Region nehmen diese Pläne ganz unterschiedlich auf. Alle bemängeln aber die vorgesehenen Ausnahmen.
»Grundsätzlich begrüße ich das Rauchverbot, obwohl ich selbst Raucher bin«, sagt Peter Steinbacher, der in Eggenfelden den Club »Platinum« führt. Was er nicht begrüße, seien Ausnahmeregelungen und Zwischenlösungen. Im Festzelt dürfe man rauchen und in der Disco nicht. »Da werden Tür und Tor geöffnet für Regelungen, die nicht im Sinne des Gesetzes sind. «
Timur Fedorov betreibt in Eggenfelden die Diskothek »Bali« und den Club »Musikpark«. Er selbst ist überzeugter Nichtraucher. Trotzdem befürchtet er, dass das Rauchverbot der Gastronomie schaden wird: »Ich glaube, dass wir viele Gäste verlieren werden. Und damit gehen natürlich auch Arbeitsplätze flöten. « Er selbst beschäftigt fünf Festangestellte und etwa 50 Aushilfskräfte.
Auch Fedorov ärgert sich über die Ausnahmen. Es könne nicht angehen, dass man das Rauchen in Zelten erlaubt und in Discos verbietet. »Zeltveranstaltungen sind schon jetzt unsere größte Konkurrenz. Wenn in Zelten nun im Gegensatz zu Diskotheken das Rauchen erlaubt ist, werden sie uns noch mehr schaden. «
Deshalb plant Fedorov einen Raucherbereich im Freien. »Wenn das Rauchverbot beschlossen ist, werden wir einen Outdoor-Bereich bauen müssen. « Dadurch will er »wenigstens einen Teil der Gäste halten«. Auch Steinbacher will im »Platinum« überdachte Raucherplätze schaffen: »Damit die Raucher nicht im Regen stehen müssen. «
Gelassen blickt Franz Forstner junior dem Gesetz zum Nichtraucherschutz entgegen. Ihm gehört in Rimbach die Diskothek Forstner. Als Betreiber einer Disco müsse man sich dem Gesetz einfach anpassen. »Wenn es ein komplettes Rauchverbot gibt, werden wir uns daran halten, wenn es möglich ist, Raucherräume einzurichten, werden wir das auch tun. «
Ähnlich äußert sich auch der Kreisvorsitzende des Hotel- und Gaststättenverbands, Theo Weitl aus Johanniskirchen: »Die Zeit ist reif für ein Rauchverbot, das ist nicht mehr aufzuhalten. « Natürlich müsse man fairerweise sagen, dass es überall gelten müsse. Trotzdem tue sich der Verband mit Stellungnahmen und Forderungen schwer. »Die Interessen sind auch innerhalb des Verbands sehr unterschiedlich. «
Vielleicht wird sich die ganze Aufregung um ein Rauchverbot in der Gastronomie mit seiner Einführung legen. Steinbacher vom »Platinum« ist sich sicher, dass sich die Leute innerhalb kürzester Zeit daran gewöhnen werden: »Das sieht man ja an Italien. Dort war es auch undenkbar, dass in einer Espressobar nicht geraucht werden darf und jetzt ist das für alle normal. «

Lokalteil Eggenfelden: http://www. pnp. de/eggenfelden




href="http://www.welt.de/politik/article759055/Schluss_mit_dem_Koma-Saufen.html">Alkoholverbot
Schluss mit dem Koma-Saufen!
Politiker fordern ein absolutes Alkoholverbot für Jugendliche, unter ihnen auch die Drogenbeauftragte der Unionsfraktion, Maria Eichhorn (CSU). Richtig so! Aber wirklich bekämpfen können wir das „Koma-Saufen" nur, wenn wir die Frage nach dem „Warum?" klären.

http://www.welt.de/politik/article758131/Trainiert_die_Jugend_im_Drogenkonsum.html



Stuttgart
Landtag seit Montag rauchfreie Zone

Im Haus des Landtags in Stuttgart sowie im gegenüberliegenden Haus der Abgeordneten darf seit Montag nicht mehr geraucht werden. Allerdings genehmigen sich die Landespolitiker dann doch hier und da einige Ausnahmen.

 
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